Contact Improvisation enthält Kommunikation auf den verschiedensten Levels und erreicht seine besondere Qualität durch gemeinsames erschaffen, ermöglichen und wahrnehmen von Momenten. Es geht also sowieso um Begegnung. Aber auf welche Art, wozu und in welchem Ausmaß? Wie sieht es aus mit Augenkontakt, Achsenparallelität und verbalem Austausch von allem was da ist? 

Der Workshop lädt dazu ein mit den Limits und Normalitäten von CI zu spielen, indem er Übungen und Elemente für (andere) Präsenz und das lockern von Tabus (?!) dazugibt. Dass kann uns unserer Gewohnheiten und Wegen in Verbindung zu gehen präsent machen und darüberhinausgehend, die Möglichkeiten zu erleben und in Beziehung zu gehen erweitern. Das alles könnte zu einigen spannenden Reflexionen und mehr Tiefe in unseren Tänzen führen.

 

Manuel

ist Tanzlehrer, Aktivist und Psychologe (B.Sc.). Nach einiger Zeit mit (Acro-)yoga, Kampfkunst, Körperarbeit und Tanz brachte die Contact Improvisation für ihn viel Puzzlestücke zusammen und die darin erlebbaren individuellen und kollektiven Tiefen wurden ein neuer Schwerpunkt.
Mit Theorie- und Bewusstseinsarbeit, aber auch mit (Umwelt-)Aktivismus, setzt sich Manuel für den inneren und den äußeren Wandel ein. Beide gehören für ihn unzertrennlich zusammen. Kontakt – mit sich selbst, der Angreiferin, dem Tänzer oder dem eigenen Erfahren von Zerstörung und Leid – ist dabei ein Schlüsselwort. Contact Improvisation hat er v.a. bei Jörg Hassmann, Daniel Werner, Frey Faust (Axis Syllabus) und Keith Hennesy gelernt und unterrichtet seit 5 Jahren in Regensburg und überregional.Theoretische fundiert ist seine Praxis u.a. in der Kritischen- und Gestaltpsychologie, den 5 Rhythmen und der transrationalen Friedensphilosophie.