Ein grundlegendes Prinzip in der Contact Improvisation ist der Rolling point of Contact (rollende Kontaktpunkt). Er bezeichnet die Fläche des Kontakts - Punkt - und eine bestimmt Weise seiner Fortbewegung - das Rollen. Wie andere Aspekte in der CI ermöglicht er uns viele spannende Dinge - unter anderem durch seine Limitationen. 
Der Rolling point passiert sowieso während des Tanzens, aber mit zusätzlicher Aufmerksamkeit können wir seine Komplexität erforschen und neue Aspekte integrieren. Dieser Workshop erkundet die Bewegungen, Verbindungen und Freiheiten, die dieses Prinzip uns ermöglicht. Dafür tauchen wir in Weichheit, Entspannung Wahrnehmung und Erdung ein. Wir betrachten Situationen von keinem, teil oder voll geteiltem Gewicht und auch Schwung als Einflussgröße. 

Der Workshop richtet sich vor allem an Einsteiger*innen, ist aber offen für alle Roll- und Flowinteressierten.

 

Manuel

ist Tanzlehrer, Aktivist und Psychologe (B.Sc.). Nach einiger Zeit mit (Acro-)yoga, Kampfkunst, Körperarbeit und Tanz brachte die Contact Improvisation für ihn viel Puzzlestücke zusammen und die darin erlebbaren individuellen und kollektiven Tiefen wurden ein neuer Schwerpunkt.
Mit Theorie- und Bewusstseinsarbeit, aber auch mit (Umwelt-)Aktivismus, setzt sich Manuel für den inneren und den äußeren Wandel ein. Beide gehören für ihn unzertrennlich zusammen. Kontakt – mit sich selbst, der Angreiferin, dem Tänzer oder dem eigenen Erfahren von Zerstörung und Leid – ist dabei ein Schlüsselwort. Contact Improvisation hat er v.a. bei Jörg Hassmann, Daniel Werner, Frey Faust (Axis Syllabus) und Keith Hennesy gelernt und unterrichtet seit 5 Jahren in Regensburg und überregional.Theoretische fundiert ist seine Praxis u.a. in der Kritischen- und Gestaltpsychologie, den 5 Rhythmen und der transrationalen Friedensphilosophie.