„Lass jede Bewegung aus gegenseitigem Einverständnis entstehen und nicht aus einer Vorstellung, was als nächste passieren soll. Gegenseitiges Vertrauen basiert auf ungeteilter Aufmerksamkeit, also lasst uns im Jetzt bleiben”.
Bruce Curtis: „Exposed to gravity”

Dieser Workshop ist an Menschen gerichtet, die am tieferen Verständnis für das Miteinander arbeiten wollen.
Mit verschiedenen Übungen, auch aus der Contact Improvisation, wollen wir unsere Bedürfnisse erforschen und diese klar kommunizieren, während wir den Tanz mit unseren Körpern komponieren.
Wie kann ich meinen Tanz verändern, so dass ich und meine Partner*innen ihn voll genießen können?
Kann ich anderen lauschen und gleichzeitig wagemutig sein?
Halte ich mich zurück um meine Partner*innen nicht zu verletzen?

Aude und Jo wünschen sich mehr Freiheit in der Bewegung. Sie wollen ihre Freude an einer Komposition im gegenseitigen Einverständnis im Hier und Jetzt teilen. Die persönliche Geschichte soll auch da sein dürfen nicht aber unseren Flow des Rollens, Gleitens, Springens und Hebens bremsen.

 

Aude Fondard

ist Tänzerin, Schauspielerin, Poetin und Übersetzerin. Ihre erste Begegnung mit der CI fand 2009 in London statt, dabei fühlte sie sich stark und voll Freude und gleichzeitig auch ein wenig eigenartig. Während ihres Zeitgenössischen Tanztrainings in Sydney und Berlin war CI immer in der Nähe und dann irgendwann öffnete sich ihr diese überraschende Welt der Gefühle und Bilder.
Sie arbeitete für verschiedensten Produktionen bevor sie begann, ihre eigenne poetischen Performances indoor und outdoor zu kreieren, in denen sie Texte und Improvisation kombinierte. Fasziniert von der Idee des Wahrnehmens und Tanzens in der Natur besuchte sie die Jinen Butoh Ausbildung von Atsushi Takenouchi.
Wohnhaft in Marseille seit 2018 vertrat sie Natalie Hofmann's in ihrem CI Kurs „We are all Bambi“ und begann damit, ihre Leidenaschaft für den Tanz zu teilen.
Projekte: Inside/Outside influences, Butoh workshop, Rostock Universität;
Smell & Dance and The landscape and I, CI in nature, Contact Time Festival #4 and #5.

http://oddinmotion.info/en/home/

 

Jo Bruhn

ist Performer, Tänzer, CI Lehrer, Beweger, Festivalorganisator.
Vor mehr als 15 Jahren begegnete er der Contact Improvisation. Fasziniert von dem Universum, dass sich ihm eröffnete, fühlte er sich besonders von der Kommunikation zwischen den tanzenden Körpern und der fließenden Akrobatik im Tanz angezogen.
Unter anderem absolvierte er das „Dance Intensive” an der Tanzfabrik Berlin und arbeitete intensiv mit Nancy Stark Smith, Mike Vargas, Britta Pudelko und anderen.
Er ist auch Mitorganisator von „Contact Time @ Steigemühle”.

www.jo-bruhn.de

 

© Nathalie Consolini

Angespannt, entspannt, hart, weich...der Tonus unserer Körper ändert sich je nach Tageszeit, Temperatur, unserer Stimmung, wie wir gerade präsent sind...und unzähligen anderen Faktoren. In diesem Workshop werden wir frei und achtsam tanzen und unseren Körpertonus im Solo und im Kontakt mit Anderen erforschen.

Sowohl Butoh als auch Anentspannungstechniken inspirieren die Übungen, die ich mit euch teilen möchte. Kurz gesagt, in diesem Workshop geht es darum, im Tanz entspannt zu sein. Offen für alle.

 

Aude Fondard

Aude lebt und arbeitet als Tänzerin, Poetin und Übersetzerin. Während ihrer Ausbildung als Schauspielerin wurde ihr klar, dass ihr Körper noch mehr als nur Text sagen wollte. Dies brachte sie immer mehr zum Tanz (Entity Dance Company, Sydney; TanzFabrik, Berlin) und zu Contact Improvisation Kursen und Festivals (Jules Beckman, Mathilde Monfreux, Anjelika Doniy).

Ihr Umgang mit Bewegung und Improvisation ist stark beeinflusst durch Künstler*innen, aus der Welt des Butoh (Astushi Takenouchi, Minako Seki) und Zeitgenössischen Tänzer*innen, deren Schwerpunkt Bodenarbeit und Schwung sind (Britta Pudelko, Stella Zannou, Rakesh Sukesh).

Sie leitet nun eine monatliche Jam und einen regelmäßigen Hybrid- Butoh-Kurs in Marseille, Frankreich. http://oddinmotion.info/en/home/ 

 

© Jennie Zimmermann,  © Nathalie Consolini

Inspiriert durch „Somatic Experiencing“ und „Tension Release Exercises“ erforschen wir den Umgang des menschlichen Nervensystems mit Stress. Wir erlauben vor allem dem autonomen Teil unseres Nervensystems Stress zu entladen. Über vertiefte Körperwahrnehmung ermöglichen wir zudem ein „Freiwinden“ der Faszien. Wir laden dann insbesondere auch die tiefliegende Psoasmuskulatur ein, ihre Spannung zu regulieren und Geschmeidigkeit zu finden.

Achtsam spielen wir mit Kontakt (-Improvisation) und dem Potenzial zur Co-Regulation des Nervensytems.

Zudem erforschen wir das Zusammenspiel von Organen, Faszien und tiefer Muskulatur im Bauchraum und laden die saftige Kraft des Zentrums ein, die Wirbelsäule in ihrer Beweglichkeit und Lebendigkeit zu unterstützen. Fasziale Elastizität und Geschmeidigkeit ermöglichen Mühelosigkeit und Genuss in Bewegung.

Die Arbeit von Daniel ist des Weiteren inspiriert von / beinhaltet:
Stress & (Entwicklungs-)Trauma - Selbst- und Co-Regulation, Vorgeburtliche & frühkindliche Bewegungsentwicklung, Berührungs- & Kontaktforschung/-improvisation, Interpersonelle Neurobiologie, Polyvagaltheorie, Top down & Bottom up: Wissensvermittlung und Erfahrungsräume, Body-Mind Centering®, Einstimmung - Emergenz - kollektive Heilungsräume, We Space: Gemeinschaftsforschung und Verbundenheitskultur, Regulation und Evolution - Wirksamkeit und Wandel, Spiritualität - Moderne Mystik - Innere Stimme, Spiral Dynamics und integrale Weltsicht.

 

Daniel Werner

ist Bewusstseins- & Evolutionsforscher und -lehrer, Tänzer und Somatiker.

Seine Lebensreise führte ihn über politisches Engagement, durch tiefe spirituelle Erfahrungen, Therapie- und Heilerausbildung, in Partnerschaft und Vater Sein, Tanz und Verkörperung, künstlerisches Wirken und Performance, Gemeinschaftsleben, Liebesforschung und andere Facetten der Existenz.

Er studierte Zeitgenössischen Tanz am North Karelia College in Finnland.

Bereits 1993 hat er begonnen, Menschen in ihren Bewusstseinsentwicklungsprozessen zu begleiten, seit 1995 hauptberuflich. Er hat in den letzten Jahrzehnten einige tausend Menschen in ihren Entwicklungsprozessen inspiriert und begleitet.

Daniel hat einige bewegende Projekte (co-)kreiert:

www.body-mind-presence.de  www.sensingthechange.com   www.dancecontact.de  www.loveanddance.zegg.de  www.osterimprofestival.info  www.in-touch.es  www.dancersvillage.org  www.canarian.contactfestival.info  www.contact-meets-contemporary.de  www.summerflow.de  www.christmas-contact-celebration.de  www.pfingst.contactfestival.info 

 

Wie kann ich einen Sprung oder Lift ohne Anstrengung mit meinem Tanz verweben?
Wie kann ich dazu Prinzipien verwenden, ohne einer zu strikten Form zu folgen?
Wie kann ich im gegenseitigen Einverständnis liften oder geliftet werden?

Für mich sind Lifts und Sprünge ein essentieller Teil der Contact Improvisation. Eine Frage, die mich immer wieder beschäftigt ist, wie diese möglichst mühelos und ohne viel muskuläre Kraft passieren können, ob sie nun mit oder ohne viel Schwung ausgeführt werden.
In diesem Workshop werden wir mit viel Leichtigkeit einige fliegende Facetten der Contact Improvisation erforschen. Es geht vor allem um das Lesen der Partner*innen und um den Moment in dem der Lift gemeinsam passieren kann. Dadurch lassen wir Formen entstehen und spielen mit ihnen in der Improvisation.
Menschen mit wenig bis viel CI Erfahrung sind willkommen.

 

Jo Bruhn

ist Performer, Tänzer, CI Lehrer, Beweger, Festivalorganisator.
Vor mehr als 15 Jahren begegnete er der Contact Improvisation. Fasziniert von dem Universum, dass sich ihm eröffnete, fühlte er sich besonders von der Kommunikation zwischen den tanzenden Körpern und der fließenden Akrobatik im Tanz angezogen.
Unter anderem absolvierte er das „Dance Intensive” an der Tanzfabrik Berlin und arbeitete intensiv mit Nancy Stark Smith, Mike Vargas, Britta Pudelko und anderen.

https://www.jo-bruhn.de

 

© Nathalie Consolini

Wie rolle ich noch geschmeidiger, weicher und mit mehr Leichtigkeit über den Boden?
Wie kann ich diese Leichtigkeit und Beweglichkeit in meinen Tanz integrieren?

Wir starten mit einer Feldenkraisstunde, in der wir mit kleinen, sanften Bewegungen unsere Körperwahrnehmung verfeinern und den Bewegungsvorgang des Rollens neu lernen. Über die spielerische Erkundung von Bewegungen erhält unser Nervensystem neue Informationen über Bewegungsabläufe. Die gleiche Bewegung ist nachher einfacher, angenehmer und geschmeidiger.

Wir erforschen, wie wir mit der gleichen Leichtigkeit gemeinsam mit Partner*innen rollen können und nehmen unsere neu gewonnene Geschmeidigkeit mit in den Tanz.

 

Lui

unterrichtet die Feldenkrais Methode, Contact Improvisation und Bewegungsimprovisation. Sie ist Organisatorin der Wiener Winterjam und im Hosting Team der wöchentlichen Wiener WUK Jam. Als ehemalige Leistungssportlerin in der Sportart Rudern hat sich Lui schon früh intensiv mit der Optimierung von Bewegungen beschäftigt. Sie erforscht begeistert die Frage: Wie wird eine Bewegung noch angenehmer, leichter und effizienter? Die Vielfalt an Bewegungsoptionen und die Möglichkeiten durch Bewegung und Tanz zu lernen faszinieren sie.
www.freibewegt.at

 

Contact Improvisation enthält Kommunikation auf den verschiedensten Levels und erreicht seine besondere Qualität durch gemeinsames erschaffen, ermöglichen und wahrnehmen von Momenten. Es geht also sowieso um Begegnung. Aber auf welche Art, wozu und in welchem Ausmaß? Wie sieht es aus mit Augenkontakt, Achsenparallelität und verbalem Austausch von allem was da ist? 

Der Workshop lädt dazu ein mit den Limits und Normalitäten von CI zu spielen, indem er Übungen und Elemente für (andere) Präsenz und das lockern von Tabus (?!) dazugibt. Dass kann uns unserer Gewohnheiten und Wegen in Verbindung zu gehen präsent machen und darüberhinausgehend, die Möglichkeiten zu erleben und in Beziehung zu gehen erweitern. Das alles könnte zu einigen spannenden Reflexionen und mehr Tiefe in unseren Tänzen führen.

 

Manuel

ist Tanzlehrer, Aktivist und Psychologe (B.Sc.). Nach einiger Zeit mit (Acro-)yoga, Kampfkunst, Körperarbeit und Tanz brachte die Contact Improvisation für ihn viel Puzzlestücke zusammen und die darin erlebbaren individuellen und kollektiven Tiefen wurden ein neuer Schwerpunkt.
Mit Theorie- und Bewusstseinsarbeit, aber auch mit (Umwelt-)Aktivismus, setzt sich Manuel für den inneren und den äußeren Wandel ein. Beide gehören für ihn unzertrennlich zusammen. Kontakt – mit sich selbst, der Angreiferin, dem Tänzer oder dem eigenen Erfahren von Zerstörung und Leid – ist dabei ein Schlüsselwort. Contact Improvisation hat er v.a. bei Jörg Hassmann, Daniel Werner, Frey Faust (Axis Syllabus) und Keith Hennesy gelernt und unterrichtet seit 5 Jahren in Regensburg und überregional.Theoretische fundiert ist seine Praxis u.a. in der Kritischen- und Gestaltpsychologie, den 5 Rhythmen und der transrationalen Friedensphilosophie.

 

Ein grundlegendes Prinzip in der Contact Improvisation ist der Rolling point of Contact (rollende Kontaktpunkt). Er bezeichnet die Fläche des Kontakts - Punkt - und eine bestimmt Weise seiner Fortbewegung - das Rollen. Wie andere Aspekte in der CI ermöglicht er uns viele spannende Dinge - unter anderem durch seine Limitationen. 
Der Rolling point passiert sowieso während des Tanzens, aber mit zusätzlicher Aufmerksamkeit können wir seine Komplexität erforschen und neue Aspekte integrieren. Dieser Workshop erkundet die Bewegungen, Verbindungen und Freiheiten, die dieses Prinzip uns ermöglicht. Dafür tauchen wir in Weichheit, Entspannung Wahrnehmung und Erdung ein. Wir betrachten Situationen von keinem, teil oder voll geteiltem Gewicht und auch Schwung als Einflussgröße. 

Der Workshop richtet sich vor allem an Einsteiger*innen, ist aber offen für alle Roll- und Flowinteressierten.

 

Manuel

ist Tanzlehrer, Aktivist und Psychologe (B.Sc.). Nach einiger Zeit mit (Acro-)yoga, Kampfkunst, Körperarbeit und Tanz brachte die Contact Improvisation für ihn viel Puzzlestücke zusammen und die darin erlebbaren individuellen und kollektiven Tiefen wurden ein neuer Schwerpunkt.
Mit Theorie- und Bewusstseinsarbeit, aber auch mit (Umwelt-)Aktivismus, setzt sich Manuel für den inneren und den äußeren Wandel ein. Beide gehören für ihn unzertrennlich zusammen. Kontakt – mit sich selbst, der Angreiferin, dem Tänzer oder dem eigenen Erfahren von Zerstörung und Leid – ist dabei ein Schlüsselwort. Contact Improvisation hat er v.a. bei Jörg Hassmann, Daniel Werner, Frey Faust (Axis Syllabus) und Keith Hennesy gelernt und unterrichtet seit 5 Jahren in Regensburg und überregional.Theoretische fundiert ist seine Praxis u.a. in der Kritischen- und Gestaltpsychologie, den 5 Rhythmen und der transrationalen Friedensphilosophie.

 

In dieser Klasse erkunden wir unsere Bewegungsmöglichkeiten – allein und zusammen – sowie Contact Improvisation im Wasser.

Wir nehmen uns Zeit, um im Wasser anzukommen, abzuhängen, zu atmen, zu tönen, zu fallen, herumzutreiben, einzusinken, abzusinken und uns vom Wasser tragen zu lassen. In Partnerarbeit erforschen wir Bewegung mit so wenig Anstrengung wie möglich, Spiralisieren, Drehen, Übergänge von der Vertikalen in die Horizontale und anders herum, Ausdehnung und Zusammenziehen und vieles mehr. Wir fragen uns, wie wir unsere Haut und die darunterliegenden Schichten nutzen können, um uns zu orientieren, zu kommunizieren und in Kontakt zu bleiben. Wir probieren aus, wie wir Unterstützungsstrukturen für andere bilden, nutzen und wieder auflösen können.

Wir lassen es zu, dass unsere Erfahrungen der Contact Improvisation an Land unser Forschen im Wasser informieren und im Anschluss daran erlauben wir den Erfahren im Wasser, unseren Tanz an Land zu verändern.

Bringe bitte Deine Schwimmsachen mit, Deine Nasenklammer, Schwimmbrille und Handtücher. Für einen Pfand von 5 € kannst Du auch eine Nasenklammer bei mir ausleihen oder eine kaufen.

Falls Du mal einen Eindruck davon bekommen möchtest, was meine Interpretation von WASSERKONTAKT ist, schau Dir doch gern zur Einstimmung dieses Video hier an: https://vimeo.com/358272246

 

Marielle Gerke

Marielle Gerke ist gebürtige Berlinerin und lebt seit 2010 in Witzenhausen, zwischen Kassel und Göttingen. Dort hat sie ihre Leidenschaft fürs Tanzen und im Speziellen für die Contact Improvisation im Jahr 2012 entdeckt. Seitdem ist sie kontinuierlich von dieser einzigartigen und spannenden Tanzform fasziniert. Sie mag die Verspieltheit, die darin liegt, und die Vielfalt an Bewegungsmöglichkeiten, die sich ergeben, wenn beide TanzpartnerInnen Gewicht miteinander teilen. Besonders eindrücklich findet sie, wie klar und präzise die nonverbale Kommunikation im Tanz werden kann, wenn die PartnerInnen aneinander lehnen und dabei den vorgeschlagenen Richtungen im Gewebe lauschen und folgen. In ihrer Praxis als Tänzerin und Lehrerin hält sie das Erforschen von frühkindlichen Bewegungsmustern, das ehrliche Teilen von Gewicht, Prinzipien des Führens und Folgens über das weiche Gewebe im Körper und Bewegungsarbeit im Wasser für hilfreich. Außerdem interessiert sie das Erforschen anatomischer Strukturen in Partnerarbeit und während des Tanzens.
Lehrer, von denen sie sich inspiriert und beeinflusst fühlt, sind vor allem Jörg Hassmann, Daniel Werner, Kira Kirsch, Antoine Ragot, Nina Wehnert, Friederike Tröscher, Jens Johannsen und Otto Ramstad. Drei Jahre lang hat sie intensiv mit Jörg Hassmann und Daniel Werner in deren Fortbildung für Contact Improvisation in der Tanzfabrik in Berlin studiert – ein Jahr davon als Studentin und zwei Jahre lang als Assistentin. Seit 2012 organisiert sie die wöchentliche Contact Impro Jam in Witzenhausen gemeinsam mit ihrer Kollegin Katja-Bahini Mangold. Marielle unterrichtet seit 2015 Contact Improvisation in regelmäßigen Abendklassen, Workshop-Formaten in verschiedenen Städten und internationalen Festivals in Deutschland, Österreich, Portugal und Indien. Seit 2016 unterrichtet sie außerdem an der Schule für Zeitgenössischen Bühnentanz Sozo visions in motion in Kassel, ist in mehrere Performance-Projekte involviert und gibt Privatunterricht. Sie studiert Body-Mind-Centering, Axis Syllabus und befindet sich in der Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie.
https://mariellegerke.de/


 

Authentic Movement bietet eine sichere und unterstützende Umgebung, in der sich ein „Mover“ (BewegendeR) in Anwesenheit eines „Wittnesser“ (Zeugen/in) mit geschlossenen Augen bewegt. Die bewegende Person ist eingeladen, in ihren Körper zu kommen und die Empfindungen zu spüren. Sie kann auf die Impulse ihres Körpers hören und sich von dort aus bewegen oder still sein oder was auch immer gebraucht wird. Sie wird eingeladen ihren inneren Impulsen zu folgen und tiefer in die unwissenden Stellen des Körpers einzutauchen. Bewegen und bewegt werden. Wenn der „Mover“ sich in Gegenwart eines äußeren Zeugen/in bewegt, erwacht der innere Zeuge/in ihres „Movers“ und lädt ihn ein, sein/ihr Bewußtsein als „Mover“ zu entwickeln.
So stellen wir eine Beziehung zwischen dem sich bewegenden Selbst und dem inneren Zeugen/in her und praktizieren, ein nicht wertender innerer Zeuge/ Wittness zu SEIN. Authentic Movement ist ein Weg, sich zu einem volleren und integrierteren Menschen zu entwickeln.

 

Patricia Baquero

Sie ist Tänzerin und Tanzlehrerin. Sie tanzt Contemporary und Flamenco und begann 2009 CI zu tanzen. Seit 2017 studiert sie Tanzbewegungstherapie mit dem Schwerpunkt Authentic Movement. Sie arbeitet als freiberufliche Tanzlehrerin in Freiburg und Umgebung mit Kindern und Erwachsenen und ist Gastgeberin der Gruppe Authentic Movement in Freiburg. Sie leitet auch Frauengruppen und unterstützt Frauen bei ihrem Menstruationszyklus und ihrer Weiblichkeit durch Tanz und Bewegung.
www.patriciabaquero.com

 

Wenn wir an Berührung denken, schauen wir auf unsere Hände, da dies die häufigste Ressource ist, die unser Körper beim Berühren verwendet. Berühren geht aber weiter. Wir können von viel mehr inneren Ebenen aus berühren, von der Haut, der Körperstruktur, und wir können sogar mit der Stimme berühren / berührt werden. Wir können auch ohne körperlichen Kontakt berühren.
In diesem Workshop werden wir die verschiedenen Arten der Berührung und des Berührens untersuchen, die verschiedenen Qualitäten der Berührung, die erzeugten Empfindungen und Emotionen sowie die Absicht, einen anderen Körper zu berühren. Wie die verschiedenen Arten zu berühren und berührt zu werden unseren Tanz beeinflussen. Was sind meine Berührungsmuster und wie kann ich von unerwarteten Berührungsformen überrascht werden? Erforschen, wer wen berührt.

 

Patricia Baquero

Sie ist Tänzerin und Tanzlehrerin. Sie tanzt Contemporary und Flamenco und begann 2009 CI zu tanzen. Seit 2017 studiert sie Tanzbewegungstherapie mit dem Schwerpunkt Authentic Movement. Sie arbeitet als freiberufliche Tanzlehrerin in Freiburg und Umgebung mit Kindern und Erwachsenen und ist Gastgeberin der Gruppe Authentic Movement in Freiburg. Sie leitet auch Frauengruppen und unterstützt Frauen bei ihrem Menstruationszyklus und ihrer Weiblichkeit durch Tanz und Bewegung.
www.patriciabaquero.com

 

Wir wärmen unsere Wahrnehmung auf für den Raum, den Boden unter uns und die Menschen um uns herum. Von dort aus fokussieren wir auf die Funktionen von körperlicher Berührung im Tanz – zu was dient uns der Berührungspunkt? Orientierung und Unterstützung sind die wichtigsten Aspekte, die wir genauer in Augenschein nehmen.
Wir üben einige einfache Werkzeuge zum Gewicht-Teilen, die uns helfen können, eine Jam-Situation zu genießen. Wir betreten die wundervolle Welt des Spielens mit geteiltem Gewicht!
Offen für Anfänger*innen und alle anderen, die sich mit den Grundlagen von CI beschäftigen möchten.

 

Roland Nordeck

Ich praktiziere CI seit ca. 20 Jahren und habe 3 Jahre lang vollzeit in Finnland Zeitgenössischen Tanz studiert. Zur Zeit lebe und unterrichte ich in Göttingen.
Ich betrachte Bewegung und Berührung als wertvolle Formen der menschlichen Kommunikation, da sie über den Bereich des verbalen Ausdrucks hinausreichen können.
Seit vielen Jahren hat mein Interesse für Shiatsu Massage mein Verständnis von wahrnehmender Berührung und Intuition beim Tanzen beeinflußt.
Ich bin davon überzeugt, dass gesehen werden, gehört werden und berührt werden menschliche Grundbedürfnisse sind, die die Welt des Tanzes grundlegend beeinflussen. Diesen Grundbedürfnissen zu begegnen mit fundierten Fähigkeiten des Zuhörens - dem Raum, den Klängen oder Geräuschen, der Berührung, ... dem Rhythmus zuhören - kann die Grundlage für Improvisationskunst bilden.
Körperarbeit und improvisierter Tanz vervollständigen mein generelles Interesse an Kommunikation.

 

Atmen, spüren, zuhören, bewegen, spielen, dreckig werden, lebendig sein!
Wir beginnen damit, uns auf unsere Wahrnehmung zu fokussieren und mit einer spielerischen und erforschenden Herangehensweise in Berührung mit allen möglichen natürlichen Oberflächen zu kommen: Baumrinde, Erde, Totholz, Zweige, braune Blätter, grüne Blätter, Menschen, Steine, ...
Wir arbeiten teilweise mit geschlossenen Augen und erforschen verschiedene Qualitäten und Tiefen von Berührung - wir begegnen Oberflächen weicher oder härter, tiefer oder oberflächlicher.
Auf dieser Grundlage schauen wir uns dynamische Tanzprinzipien an, die in Bezug zu Oberflächen stehen - wie Richtung, Reibung, Unterstützung, Aufprall und Federung. Wie können wir auf spielerische Weise unterschiedliche Unterstützungsflächen gleichzeitig nutzen? Können wir nach oben Tanzen im Zwischenraum zwischen einer Person und einem Baum? ...
Wir tanzen und spielen mit, auf, unter und zwischen natürlichen Strukturen.

 

Roland Nordeck

Ich praktiziere CI seit ca. 20 Jahren und habe 3 Jahre lang vollzeit in Finnland Zeitgenössischen Tanz studiert. Zur Zeit lebe und unterrichte ich in Göttingen.
Ich betrachte Bewegung und Berührung als wertvolle Formen der menschlichen Kommunikation, da sie über den Bereich des verbalen Ausdrucks hinausreichen können.
Seit vielen Jahren hat mein Interesse für Shiatsu Massage mein Verständnis von wahrnehmender Berührung und Intuition beim Tanzen beeinflußt.
Ich bin davon überzeugt, dass gesehen werden, gehört werden und berührt werden menschliche Grundbedürfnisse sind, die die Welt des Tanzes grundlegend beeinflussen. Diesen Grundbedürfnissen zu begegnen mit fundierten Fähigkeiten des Zuhörens - dem Raum, den Klängen oder Geräuschen, der Berührung, ... dem Rhythmus zuhören - kann die Grundlage für Improvisationskunst bilden.
Körperarbeit und improvisierter Tanz vervollständigen mein generelles Interesse an Kommunikation.

 

Lass uns erforschen wie viel Musik der Tanz Kontakt Improvisation braucht oder nicht braucht...
Geeignet für Tänzer/innen und Menschen die mit Klängen spielen , tanzen & improvisieren wollen.
Bring gerne ein Instrument mit.
Welche Klänge , Geräusche erzeugt der Tanz ?
Ist es möglich die Bewegungsimprovisation klanglich zu begleiten ?
Was unterstützt den Tanz ?
Welche innere Haltung nehme ich ein ,um den Tanz mit Klängen zu bespielen ? Wie reagiert die Musik auf den Tanz und die Tänzer und umgekehrt ?
Das können mögliche Themen sein die wir in diesem Playshop erforschen.
Mit improvisierter Vorfreude :)
Aloha Taro

 

Taro Tikitiki

Halloa & Grüß Gott
Aus der Sehnsucht nach spontaner Lebendigkeit , hat es mich zur Musik & Tanz Improvisation gezogen, über die Jahre hinweg dürfte ich auf vielen CI Jams und Impro Festivals tanzen & sie klanglich begleiten .
Ich spiele auf vielen Instrumenten , wie z.B. Flöten , Gitarre, Percussion , Rahmentrommel,Djembe ,Digeridoo,
Maultrommel ,Mundbogen,Monochord... und baue mir auch selbst mal ein Instrument . Vokal Improvisation und die Verwendung von Effek- und Loopgerät dienen mir als Spielzeug.
Eine CI Jam zu begleiten ist für etwas anderes ,als ein Konzert zu performen , da es mir wichtig ist ,das Tanzfeld zu spüren (selber tanzen) und zu Lauschen , um die „Autopoesie“ geschehen zu lassen ,wie viel ist nötig und wann ist es stimmig den Geräuschen und Klängen der Tänzer den Raum zu lassen oder sie zu untermalen.
Die Musik,Tanz- und Bewegungsimprovisation ist der rote Faden ,auf dem ich spielerisch das Dasein ,immer wieder frisch und staunend erlebe , es ist eine magische Selbsterkenntnis Reise , bei der es nicht darum geht irgendwo anzukommen , sonder um das Erlebnis selbst.