OsterImproFestival
 

Workshops:

Für die Workshops ist keine Voranmeldung erforderlich, und sie sind für Festivateilnehner/innen kostenlos.

Auf dem Festival wird überwiegend deutsch und englisch gesprochen. Wenn ihr die englischen Texte nicht versteht, wendet euch bitte an das Team (unter Kontakt), oder

kopiert den Text in: www.babelfish.altavista.com, für oft lustige Übersetzung.

Elske Seidel und Daniel Werner

"Falling into rides: momentum in over- und underdancing "

 

In diesem Workshop geht es um das Spiel der Möglichkeiten ‚obendrüber’ und ‚untendrunter’ in der Kontaktimprovisation.

Wie kann ich meinen Körper unter meinem Partner organisieren? Was passiert mit meinem Tanz mit der Schwerkraft, wenn ich das volle Gewicht meines Partners trage, bzw. unterstütze? Wir wollen mit lebendiger Stabilität arbeiten, die sich weiterbewegt, den Schwung nutzt und lenkt und nur Moment ist, in einem Spiel mit Instabilität. Besonders interessieren uns mühelose Wege in den Boden und aus dem Boden heraus, ‚hands-free dancing’- Unterstützerflächen anbieten anstatt Hände- und Durchlässigkeit im underdancing. Was für Möglichkeiten entstehen, wenn ich im overdancing folge, dranbleibe, loslasse, - der Schwerkraft 3-dimensional folge, den ‚ride’ geschehen, mich mitnehmen lasse? Wie helfen mir meine ‚Enden’ (Hände, Füße, Kopf, Steiß) in meinem Tanz in der Luft?

Besonders spannend ist derÜbergang, und der/das Moment(um) zwischen over- und underdancing. Wie organisiere ich meinen Körper vom Fliegen zum Transportieren? Was für einen Körper-Tonus brauche ich wann?

Elske Seidel- unterrichtet CI seit 2004. Die letzten 2 ½ Jahre lebte sie frei v. a. in Kanada und den Staaten, aber auch Berlin, folgte ihrem Interesse an Bewegung, tauschte sich in unterschiedlichen CI Communities aus und tanzte in kontaktbasierten Performanceprojekten (u. a. dem Tanz-Skateboard Film ‚decoding the undertow’, einer deutsch-kanadischen Co-Produktion für ARTE). Sie unterrichtet seit über 16 Jahren Tanz und ist fasziniert vom ‚Wesen von Tanz und seine Vermittlung’. CI zu unterrichten bedeutet für sie etwas Wertvolles zu kreieren, Kunst zu machen, Lebendigkeit zu entfachen, Bewegung tiefer und tiefer zu verstehen und den Boden dafür zu legen, dass dieser Tanz geschehen kann.

Daniel Werner - studierte bei und arbeitete mit Jess Curtis, Lilo Stahl, Ka Rustler, Nita Little, Scott Wells, Natanja de Boeft, Jyrkii Haapala, Violetta Todo, u.a., und am North Karelia College in Finnlad. Er arbeitet hauptberuflich als Tänzer, Choreograph und Tanzpädagoge. U.a. tanzte und choreographierte er unter der Regie von Iris Disse für „Screaming Mamas“, eine Tanz und Theaterfassung der gleichnamigen Radiooper, produziert von Radio Berlin Brandenburg. Wesentliche Werkzeuge und Inspirationen für seine Arbeit kommen aus dem Body-Mind Centering, asiatischen Bewegungskünsten, dem Neuen Tanz und Release-Techniken.

 

 

 

 

 

 

Muriel Jeanne Mollet

"Tanz- und Contactimprovisation:
Tanz Kampf Spiel"

 

Kämpfen ohne zu verlieren. Verspieltes Tanzen, kämpferisch spielen.
Austricksen, das Gegenüber herausfordern föppeln/triezen, Grenzen ausloten (eigene und die des Anderen). Die Kraft der Agression für spielerisches Kämpfen/Tanzen nutzen.

Wir werden an Themen wie (Manipulation, pushing - pulling, umleiten der Energien, Widerstand – Mitgehen) arbeiten und uns mit diesen in
Improvisations- oder technischen Aufgabestellungen auseinandersetzen und näher kennen lernen. Damit spielen, tanzen, uns auf andere Weisen begegnen und dies im Tanzen umsetzen.

Muriel Jeanne Mollet - arbeitet als Tanzpädagogin, Tänzerin und Choreografin. Nach Erhalt des SBTG-Diploms als Bewegungspädagogin (1989) studierte sie Elementaren Tanz an der Sporthochschule Köln. Danach kontinuierliche Weiterbildung in verschiedenen Tanz- und Improvisationstechniken und in Kampfsportarten wie Capoeira und Shinson Hapkido. Muriel war Leiterin und Gründerin des SURIEL tanztheaters 1993-97 und seit 2003 Mitglied des Improvisations-, Research- und Performancekollektivs „x-group“. Auftritte mit eigenen Soloproduktionen, Gruppenstücken und Capoeirashows führten sie durch die Schweiz und ins Ausland.

 

 

 

Jagat Roland Frenzel und Daniel Werner

"Smiling skin"
Body-Mind-Presence:
Osteopathie und Contact Improvisation

 

… Epithelien oder die Kunst der durchlässigen Grenzen

Unsere Haut definiert die physische Grenze zur Außenwelt und zur Innenwelt. Für Babys ist der Hautkontakt überlebenswichtig. Die Epithelgewebe, d.h. unsere äußeren als auch die inneren (Schleim-) Haut- Schichten haben vielfältige Aufgaben: Kommunikation, Stoffaustausch, Regulation u.v.m.
Im Workshop erforschen und genießen wir das sinnliche Potential unserer Haut für den Tanz und die Körperarbeit. Wir spielen mit den verschiedensten Qualitäten von Berührung und erfahren, wie unsere äußere Grenze mit unseren Innenhäuten, den Faszien (*weg) und unseren Organen kommunizieren, und wie über die Stimulation der Haut wichtige Reflexe (re-)aktiviert werden, die mit frühkindliche Bewegungsmustern verknüpft sind.

Die wache Haut ermöglicht dann im Tanz und in der Contact Improvisation eine schnelle und sinnliche Kommunikation mit dem Boden, dem Raum und dem Partner, und fördert Genuss, Präzision und Ausdruck. Auf dieser Basis werden wir Grundprinzipien zeitgenössischer Tanz- und Bewegungstechniken sowohl technisch als auch spielerisch thematisieren. Wir integrieren das Gelernte und Erfahrene auch im freien Bewegen und Tanzen: allein, im Duett und in der Gruppe.



Jagat R. Frenzel

…erforscht und unterrichtet die Synthese von Tanz- und Contact Improvisation, Musik, Körper"arbeit" und Meditation seit Mitte der Neunziger. Als Körpertherapeut (Praxis für angewandte Körperkunst in Köln und in der Eifel) inspiriert ihn vor allem die Ortho-Bionomy und Osteopathie. Er verbindet dies in seiner therapeutischen Arbeit mit Hängab und Omgym-Bodywork , Außerdem ist er als Vater von fünf Kindern, Musiker, Schwitzhüttenleiter,  Festivalinitiator und Organisator auf diesem Planeten unterwegs.... es gibt viele verschiedene Membrane oder Tore zu unserer Essenz. Wenn wir spielen, tanzen, singen, musizieren oder bei einer Behandlung wirklich gesehen und erkannt werden öffnen sich diese Tore leicht und mühelos. Sind die Membrane durchlässig, erinnern sich unsere Zellen einfach an ihre "originale" Idee, zu kommunizieren, zu tanzen und zu feiern...

Daniel Werner

Unterrichtet Tanz und Contact Improvisation seit ´97, und ist international als Tänzer, Tanzpädagoge und Qigong und Tai Chi Lehrer tätig (siehe auch : www.dancecontact.de und www.body-mind-presence.de). Wesentliche Einflüsse für seine Arbeit kommen aus dem zeitgenössischen und Neuen Tanz, Release-Techniken, Body-Mind Centering und asiatischen Bewegungskünsten. Er studierte zeitgenössischen Tanz am North Karelia College in Finnland. Er leitet mit einem Kollegen die Fortbildung Contact Improvisation in der Tanzfabrik Berlin. Als Eventmanager und künstlerischer Leiter ist er an folgenden Projekten beteiligt: www.osterimprofestival.info und www.bide.be

www.body-mind-presence.de

 

Änderung: Lehrer noch unklar, Kurs findet aber statt!

"Gemalte Freiheit"

Dieser Workshop findet 4 mal statt!

 

Jedes Kind kennt die spontane Ausdrucksweise und Freude des Malens. Diese ungehemmte Kreativität entdecken oder wiederentdecken wir in meinen Kursen mit Acryl und anderen Maltechniken. Wir bewegen uns in den Welten der Formen und auch in der abstrakten Formlosigkeit, wo Intuition und Freiheit zuhause sind. Begeisterung und Freude am kreativen Schaffen sind das Ziel meiner Malkurse.

Bitte Malkleider oder eine Schürze mitbringen!

Kinder (mind. 8 Jahre alt, bei Jüngeren bitte nachfragen) sind willkommen.

 

 

 

 

 

Iiris Raipala

"Going In & Expanding Out"

 

We explore movement of different body parts, focusing on releasing tensions and breathing through them. By repeating simple soft movement themes we open energy channels in the body and widen its range of motion. When we find deep engagement with our inner movement it is easy to reach out to space and find connection to other people as well.
In this class we'll experience joy of moving both in solos and duets, accompanied by music. There are elements of continuum movement, contact improvisation and bodywork.

Iiris Raipala - is a dance artist; performer and teacher living in Helsinki. She graduated in 2004 as Master of Arts in dance from the Theatre Academy of Finland. Since then she's been working closely with improvisation and contact improvisation in several performing groups . At the moment she is studying to become a Iyengar yoga teacher. Besides dancing her passions are India, playing cards and goat cheese!

 

Katri Luukkonen

"Playing with spirals"

 

Last years I have been interested about spirals, and the soft and breathing quality arising through this spiralling movement. Spiralling with our bodies can allow us to travel smoothly from up to down, down to up, and also moving us in the space. Spiralling can create organic and soft pathways also in and out of contact-dance.

Sometimes we get stuck in our dance, but this delicate balance between being in core-contact and floating out of that is helping us to keep our dancing breathing and alive.

I am also interested how the hands can be a playful and organic, not grabbing tool to enter and exit the dance. Through hands we can guide the movement from periphery to the center and find new directions. Through spirals and hands we can redirect the movement inside the body without gaps or bumps, making the dance surprising and playful fun.

We will start easy and soft, creating first relaxed state of body and mind. Finding smoothly our supportsystem, giving & taking weight, releasing our joints, and letting our senses to come more responsive… From there we start to build some tools for playing with spirals in different levels & going in and out from contact. This can be our basis for improvising and exploring, without forgetting to enjoy!

Katri Luukkonen - I am 34-years old dancer, dance teacher and theatre-pedagogue from Helsinki. Last spring I finished my master studies from Teatterikorkeakoulu (Theatre Academy) as a dance and theatre teacher after having been at another school of making art through theatre and dance. All my life I have been moving, starting as a child with figure skating, gymnastics, circus-school and then dance. Later on I started to do also aikido, astanga-yoga and contact-improvisation.

But I think I did contact-improvisation before I even knew that there exists a dance form called that. We just loved to roll around with my friends...! But my first “real” contact class I did on 1995 with Kirsi Monni. After that it still took a while before contact became as important as it is now to me. In contact I love playfulness, variation of different qualities, meeting and melting, flowing with no mind...

 

 

Viola Einsiedel

begleitet 2 * einen Intensive und wird beim Open Space musikalisch und auch so präsent sein

 

Viola Einsiedel - spielt Violine,Viola, Nyckelharpa, singt und inspiriert die Tänzer mit percussiv, indischen Instrumenten, Kalimba, Tamboura, Flöte und ihrer Stimme.
Musik und Tanz sind für sie eine unzertrennbare Einheit, die im gemeinsamen Raum zu einem neuen Kunstwerk entstehen. Ihre musikalische Improvisation entsteht durch das innere Erleben des eigenen Tanzes, den visuellen und unsichtbaren Impulsen im Raum, den Menschen, die ihr persönliches Universum mit offenem Herzen tänzerisch und mimisch mitteilen und einer unsichtbaren, göttlichen Energie, die ihre Hand mit im Spiel hat.
Mein musikalischer Ursprung liegt in der klassischen Musik und wurde auf den Reisen in Südamerika 1992 und meiner 10-jährigen selbstständigen, musikalischen Arbeit in Köln mit Musikern aus Ghana, Indien, Marokko, Peru, Iran und England bereichert.
Die Reisen nach Indien (Musik, Tanz , Philosophie) und die Begegnung mit Musikern und Künstlern aus aller Welt ist die Quelle für meine musikalische Improvisation.
Meine tänzerische Arbeit basiert auf Techniken von Capoeira, Contact- Improvisation, Yoga, Körperreleasetechniken des Fallens und Kreisens, Tai-Chi und dem indischen Tanz.

 

 

Margrita R. Wahrer

"Theater - Stimme - Bewegung"

 

In diesem Workshop werden wir mit theatralen Elementen, Bewegung und Stimme arbeiten.
Wir werden das Spiel mit Ausdruck, Mimik, Gestik und imaginären Objekten erforschen in Verbindung mit eigenen Geräuschen über Stimme bis zur Sprache.
Improvisation, Humor und Bewegung kommen dabei nicht zu kurz.


Margrita - geb. 1971, freischaffende Schauspielerin, Clownin und KlinikClownin, theatrale Stadtführungen, Maskentheater, Commedia dell´arte und Tanz, Workshops in Theater und Clownerie.
Ich liebe es zu lachen. Meine grösste Herausforderung: Zu jeder Improvisation „Ja“ sagen. Ob im Alltag oder auf der Bühne.
www.dienaerrintanzt.de

 

Katrin Lerche

"Die Stimme hinein- und herauslassen"

 

Wir erforschen unseren Kehlkopf und einen Teilaspekt seiner Stimmfunktion, das Unterdruck- Überdruckventil. Wie finden wir die Balance zwischen Sog und Druck, dem hinein und hinaus? Erlauben wir unserer Stimme sich selbst zu regulieren wird sie von sich aus
in eine Balance finden. Wahrnehmungsübungen und äußere Stimuli unterstützen diesen Prozess. Sie sind offene Angebote, nicht wahllos aber freilassend.
Wie unser System darauf reagiert, können wir letztendlich nicht bestimmen. Indem wir uns vollkommen dem hingeben, was aus sich selbst heraus geschieht, schaffen wir die idealen Voraussetzungen dafür, dass unsere Stimme sich frei und bestmöglich entfaltet. Das fällt nicht immer leicht, da wir Vorstellungen und Wünsche, wie es klingen sollte, gehen lassen müssen. Dafür erwartet uns eine oft ungeahnte Leichtigkeit.

Katrin Lerche - Dreijährige Fortbildung am Institut für angewandte Stimmphysiologie in Lichtenberg, vorher Gesangsstudium an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf. Langjährige Beschäftigung mit Körperarbeit und Tanz, u.a. Kontaktimprovisation.
Tätigkeit als Sängerin verschiedener Stilrichtungen, Stimmpädagogin und Chorleiterin.

Als Sängerin und Lehrerin mache ich immer die schönsten Erfahrungen, wenn ich mich völlig dem Moment übergebe und mich von dem leiten lasse, was aus der Intuition oder dem Urgrund aufsteigt. Dann ist jede Situation neu und frisch und es kann sehr aufregend sein, weil keine Kontrolle da ist.

 

 

 

 

 

 

Shakia Matthias Grahe (D)

"Stimmwelten"

 

Dieser Workshop widmet sich Deiner Stimme in ihrer ganzen Vielschichtigkeit und Tiefe. Wir erforschen zusammen, wie gut es sich anfühlt, sich über seine Stimme auszudrücken ohne dabei ein Ziel zu verfolgen oder irgendeiner Vorstellung zu entsprechen. Wir genießen die pure Lust daran, uns und unsere Stimmungen und Gefühle hör- und fühlbar werden zu lassen. Wir unterstützen uns gegenseitig dabei, mit unserer Stimme unbekanntes und unsicheres Klang-Terrain wiederzuerobern, das wir vielleicht irgendwann einmal in unserem Leben aufgegeben haben, um anderen Menschen zu gefallen. Und wir tauchen ein in Ton-Räume, in denen Du und Ich keine Rolle mehr spielen, sondern in denen jeder von uns mit seiner eigenen Farbe zum Teil eines größeren Klanges wird, der uns heilt und nach Hause bringt. Shakya führt und begleitet Dich bei allen Deinen Reisen mit seiner Präsenz und verschiedenen Instrumenten. Teil des Workshops sind Partner-Übungen, geführte Meditationen, die Dir helfen, Deine Körperbewußtsein zu schärfen und Deine Sinne zu öffnen, sowie freie Räume für kreatives Erforschen Deiner Stimme.

Shakya Matthias Grahe - wurde 1969 in Essen in einer Musikerfamilie geboren. Zunächst nur geschult in klassischer Musik, hat er sich im Laufe der Jahre weitere musikalische Welten erschlossen als Sänger einer Rockband, Mitglied in Samba- und Latino-Gruppen, als Musiker für Meditation und Mantras sowie in freier Improvisation. Shakya widmet sich seit vielen Jahren Meditation, Körperarbeit und Tantra und ist leidenschaftlicher Tänzer. Die Erfahrungen in diesen Bereichen prägen seine Arbeit. So erforscht er mit Begeisterung die Räume des spontanen, freien Ausdrucks über Stimme, Instrumente und Körper, die für ihn alle Tore zu lebendiger, stiller Präsenz und zu Begegnungen von Herz zu Herz sind. Shakya lebt und arbeitet in Bonn und bietet u.a. Gruppen für Stimme, Tanz, Berührung und Meditation an.

Instrumente: Violoncello, Dilruba, Gitarre, Stimme, Perkussion.

 

Ulla Mäkinen

"Hoch Fallen"

 

Das ist ein fortgeschrittenen Workshop für Anfänger in
Kontakt-Improvisation, willkommen sind auch erfahrene TänzerInnen mit einem Anfänger-Geist., also jede-r ist willkommen!!

Tanzen heißt "hinauf" zu fallen, "hinunter" zu fliegen. Ein konstantes
Balancieren der Schwerkraft mit einer "leichtsinnigen" Leichtigkeit.
Fokusiert auf das Fallen, die Unterstützung und den Rückstoß, betreten wir die Freiheit des Tanzes durch die Möglichkeiten der Kontakt-Improvisation.
Wir lernen in unserem Tanz "zu vergessen", einen offenen Geist zu
kreiieren und dadurch das Unbekannte zu betreten.

Ulla Mäkinen - ist eine Tänzerin und Lehrerin aus Finnland zur Zeit in Frankfurt/ Deutschland lebend. Im Moment arbeitet sie an dem MA der Tanzpädagogik und bringt ihre Erfahrungen aus dem zeitgenössischen Tanz, BMC, Anatomy und Pilates in ihr Lehren der Contact-improvisation mit hinein.
Sie unterrichtete CI in Europa und Japan und ist eine der OrganisatorInnen von "Skiing on skin", dem Contact-Improvisations-Festival in Finnland. Sie liebt es ihr Akkordion zu
spielen und während des Fahrradfahrens zu singen.

 

 

Ingo Rosenkranz

"Inner circles"

Meditation, Körperarbeit und Tanz

 

In diesem Workshop wollen wir unserer inneren Stimme mehr Raum geben. Zu Beginn wird es eine Meditation geben, um das Bewußtsein auf unser Selbst zu lenken und unsere Gedanken vielleicht etwas ruhen zu lassen.

Mit einer inneren Reise versuchen wir etwas mehr in uns anzukommen und ähnlich der "Authentischen Bewegung" einem inneren Impuls zu folgen, der uns die Verbindung zu allem spüren lässt und uns zur Körperarbeit und zum Tanz inspiriert.

In einem geschützten Raum haben wir so die Möglichkeit in Begegnung mit uns, den Anderen und dem Raum zu gehen und vieles entstehen zu lassen, was sich ausdrücken in Berührung, Bewegung und auch Tönen.

 

Ingo Rosenkranz - Performance und Unterricht von Contact Improvisation, Tanz- und Bewegungstheater, Shiatsu, Tai Chi und Qi Gong seit mehr als 15 Jahren. Er ist von den östlichen Philosophien, einigen Kampfkünsten, Authentischer Bewegung, versch. Körperarbeits- und Heilungsformen genauso beeinflusst wie von vielen Lehrern, denen er auf seinem Weg begegnet ist als auch vielen Kindern und seiner Tochter. Desweiteren organisiert er mehrere Improvisations- und Heilungsveranstaltungen, u.a. das Osterimprofestival in Göttingen, das Summerartsfestival bei Köln und das Healingheartfestival in der Natur.

 

 

 

 

 

 

Carola Fürbaß

"Tongala"

 

Tongala ist eine spielerische Art, aus vollem Herzen und mit dem ganzen Körper zu singen/tönen und zu tanzen.
Zur Einstimmung praktizieren wir Klang-Körper- Übungen mit Einflüssen aus dem Yoga und Shiatsu und der Contact Improvisation.
Körper und Geist werden geschmeidiger, durchlässiger und präsenter. Unter dem Motto "go with the flow" kreiren wir Circle Songs und Klangteppiche mit und ohne
Rhythmus. Wir spielen solo, im Duett oder der Gruppe. Unser Gesang und Tanz weben sich ineinander und inspirieren sich gegenseitig.

 

Ronja Carola Fürbaß - leitet seit 7 Jahren Tongala Gruppen, Singkreise und Workshops rund um die Stimme, arbeitet als Heilpraktikerin mit Körper- und Gesangstherapie in Berlin und ist leidenschaftliche Sängerin und Contact Tänzerin.
www.tongala.de

 

 

 

Jagat Roland Frenzel (D)
"Omgym - Contact und Bodywork auf dem fliegenden Yogateppich"


Mit dem Omgym erweiterst du auf sanfte Weise deine inneren Räume und schaffst damit neue Bewegungsspielräume. Entlastungspositionen mit Tiefenentspannung, Schwingen, Loslassen, Aushängen und aktive Inspirationen deiner Muskel- und Faszienketten bringen dich in Kontakt mit deiner ganz ursprünglichen zellulären Bewegungsfreude.

Das Omgym-Tuchmaterial ist farbenfroh, anschmiegsam, leicht und bietet dabei maximale Sicherheit. In weicher, fließender und beschwingender Weise ermöglicht Omgym eine Körperarbeit die sehr an Watsu oder Wassertanz erinnert. Osteopathisch/orthobionomische Techniken lassen sich mühelos intergieren. Es ergeben sich Behandlungspositionen und -möglichkeiten, die deine Intuition und Spielfreude einladen. Von subtilen cranio-sakro-faszialen Impulsen, über genussvollen Tiefenkontakt und der Mobilisation von Gelenken bis hin zu akrobatischen und tänzerischen Interaktionen…


Jagat Roland Frenzel erforscht und unterrichtet die Synthese von Tanz- und Contact Improvisation, Musik, Körper"arbeit" und Meditation seit Mitte der Neunziger. Als Körpertherapeut ( Praxis für angewandte Körperkunst in Köln und in der Eifel ) inspiriert ihn vor allem die Ortho-Bionomy und Osteopathie. Er verbindet dies in seiner therapeutischen Arbeit mit Hängab (www.hangab.de) und OmgymBodyWork (www.omgym.eu), Außerdem ist er als Vater von fünf Kindern, Musiker, Schwitzhüttenleiter, Festivalinitiator und Organisator www.osterimprofestival.info und www.healingheartfestival.de auf diesem Planeten unterwegs.

http://www.youtube.com/watch?v=7_MI2966HwA

 

 

Inge Wöllhaf

"Fakire und Feuertänzer"

für Kinder von 8 – 12 Jahren
(Ausnahme nach Absprache)

 

Dieser Workshop ist aus der Verbindung von Tanz und Feuer entstanden, einem lustvollen Spiel und der Begeisterung dies mit Kindern zu teilen.
Wir werden Übungen und Spiele kennenlernen die Klarheit und Präsenz erfordern.
Außerdem werdet ihr vertraut mit Poys, an Seilen gehängte Bälle, die durch die Luft swingen.
Wie Fakire lernt ihr Techniken über Glasscherben zu laufen, Feuer zu schlucken und noch viel mehr ohne euch zu verletzen. Wer sich traut darf mit Feuerketten und Feuerkeulen tanzen. Am Ende steht eine tolle Performance für Eure Zuschauer.

Inge Wöllhaf: In meiner Kindheit gab es Bewegungserfahrungen mit Turnen, Wettkampfgymnastik und Tanz. Endlich fand ich meine Freiheit und Bewegungslust im Newdance.
In Fortbildungen bei Keriac und dem Body Mind Centering (BMC) von Petra Vetter intensivierte sich meine Tanzeslust, so kam ich zur Kontaktimprovisation.
Vor 10 Jahren entdeckte die Pyromanin in mir die Lustvolle Verbindung von Feuer und Tanz im Feuertanz. Seitdem spiele ich mit Feuerkeulen, Feuerketten und brennendem Springseil – liebe das Geräusch des zischenden Feuers.
Als Erzieherin im Waldkindergarten genieße ich es mit Kindern Abenteuer zu erleben, sinnliche Erfahrungen zu machen.
Mein 13 jähriger Sohn mag gar nicht gerne tanzen, spielt aber dafür begeistert Schlagzeug und Basketball und ist bei vielen Feuershows dabei.

 

 

Arjuna (F)

"Musik & Improvisation"

 

Improvisation und Spaß im Moment. Entdecke dein musikalisches Potential und drücke aus, was im Moment ist.

"Lerne präsent zu sein, spüre was hier und jetzt ist und drücke aus, was spontan sich in diesem Moment entfalten möchte."

Wir werden Improvisationsspiele zwischen Musik und Stille ausprobieren, uns gegenseitig zuhören und entdecken, dass im Jetzt ein unglaubliches Potential steckt, was nur darauf wartet, sich musikalisch zu zeigen.

Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bringe bitte deine Instrumente mit, wenn du welche hast.

Arjuna (Raphaël Mélik) - kommt aus der Normandie, hat an der Universität Rennes Musik studiert und arbeitet seit 10 Jahren als professioneller Musiker im Bereich Folk/Jazz/World Music. Er komponiert und improvisiert auf der keltischen und chromatischen Harfe, Klavier, Tin-Whistle (Irische Flöte), Konzertina, Percussions, Trompete, Geige und alles was in seine Hände kommt... Er hat 3 CDs aufgenommen und gibt Konzerte in Solo, Duo und anderen Ensembles.

Seine musikalische Karriere begann in Südfrankreich, wo er zusammen mit seinem Vater auf der Straßer musizierte. Seitdem mischt er verschiedene Stile und Einflüsse und genießt es, etwas aus dem 'Jetzt' zu kreieren.

Mehr Infos: www.raphaelmelik.com

 

 

 

Ester Forment (E)

"Coreographic Composition and Contact"

 

Using several concepts about martial art, like work in intuition and listening, not on violence, only work on the moment of to be active and attend, and put in contact with contemporary dance and contact-improvisation, I would like to teach how to compose a little choreography with a partner, or several partners. We will play different possibilities of our movement and from the partner, and we try to develop a little choreography.

How the intuition can help us to keep attend. And how to use since a simple exercise could develop a dance composition.

My intention is: in one hand, how use the philosophy about martial art, keep concentrate, use the energy and listening; and for the other hand, how to compose something with one order.

Is interesting on composition keep the energy and how we can use it to be present in stage. Learn what happens inside and outside us. How we can transform the movement in intention. How we can give without words an emotional intention, how we can be present, active and consciousness.

 

Ester Forment - was born in 1976, in a little town, she does rhythmic gym for five years, then she starts on Tae Kwon do for seven years, and when she was 15 years old she discovers contemporary dance, for a personal choise, she decided study psychology, she finishes her studies and specializes in psicomotricity and corporal therapy, she keeps on dancing and contact improvisation, teaches young people at the university of Barcelona and dance for handicaped children. She spends a lot of time on contemporary dance and choreography. In 2007 she was the winner of three prices for choreography, in MasPalomas one of the most important international competition in Spain, and another price in the composition of a theatrical piece.

 

 

 

Olle Söderström (Sweden)

"Weight in movement and painting"


I wish to explore how we through moving can go into painting. Given the sensation of weight through your own body and transform this into painting.
Searching for what makes something alive.
We will work with contact and painting with the mind in the same present state as in the moving, always transforming creating for eachother in the moment.

Olle Söderström


As any other child I was drawing since birth(almost), and I never quit. I was also moving alot going from sports into dance and then sports again. Finally I went from parkour into dancing. I practiced various kinds of martial arts like wrestling, aikido and Wushu(Kung Fu) in China. Im just about to finish a three year education in dance.
Artisticly Im interested in how to affect the atmosphere in a space and finding new ways to relate to the world. Looking for people to play and explore with.
Ive made work as a comicbook artist, animator, concept artist and muralpainter. I also been teaching animation, drawing and dance in China, Finland and Sweden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinderbetreuung

Für Eltern gibt es einen speziellen Raum mit Kinderbetreuung während des Festivals.

Weitere info...

Festivalgeschichte

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