Programm 2005

Timetable
Intensives
Workshops
Jam
Open Stage
Bodywork
Single lesson
Morgenkreis
Qi Gong/Yoga/Meditation
Raum der Stille
Timetable
Mittwoch 23.3.2005
Ab 16:00 Ankunft
18:00 Abendessen
19:00 OPENING
danach Warm up mit Stefanie Maher
und danach jamen, bis es für’s erste reicht
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Zeiten |
Donnerstag 24.3 |
Karfreitag 25.3. |
Karsamstag 26.3. |
Ostersonntag 27.3. |
Ostermontag 28.3 |
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8-8:45 |
Qi Gong und Yoga |
Qi Gong und Yoga |
Qi Gong und Yoga |
Ostermeditation |
Qi Gong und Yoga |
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9:00-10:00 Frühstück |
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10 Uhr Morgenkreis |
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10:30-13:00 |
S1:Int.1 “Improvisation als
Kunst-Performance” mit Ilanit Tadmor und Shahar Dor S2:Int.2 “Just Contact…” mit Stephanie Maher S3:Int.3 “Theatre into Contact” mit
Andjela Doni S4:Int.4 “Talking Space” mit Torsten Konrad |
Outdoor-event 12:00 Cleaning |
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WS1:”Tanz
in Farbe”
Susanne Rikus WS2: “TAKETINA 1“ Lothar Berger
& Hans-Peter Pelzer WS3: “ContACT Games” Ilya Domanov WS4: “Fooldance” Markus Hoft |
WS1:“EmptySpaceTheater” Turid Müller &
Daniela Schlemm WS2: “Atemkomposition” Richard Scott WS3: “Dancing with
colour” Azriel Cohen WS4: “Tree root
& water” Gesine Daniels |
WS1:“Voicefromthecenter” Orly Portal WS2: ”TAKETINA 2“ Lothar
Berger & Hans-Peter Pelzer WS3:“Awareness
Theatre” Lior Ophir& KabiroScheller WS4:
”Contact-Stories” Gabi Koch |
WS1:“EmptySpaceTheater” Turid Müller
& Daniela Schlemm WS2: “Tanz des Herzens” Garita Stieber & Michael Sapp WS3: “Dance & Speach” Sabine
Simon WS4: “Musikimprovisation” Attila
Dora |
The circle be open… & Abschluss Jam |
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Einzelstunden, Körper- Arbeit, Jam,
Talk & Roll oder WS-Verlängerung! |
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17:00 Snack 17:30 Abfahrt... |
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18:00-19:00 Abendessen |
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19:00-20:00 Performancevorbereitungen |
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20:00 -open end |
Performance & Jam Blind Jam (21:45) |
Performance & Jam Silent Jam (21:45) |
Osternacht- Performance- Ritual Jam |
Official Performance, Open Jam |
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Intensives
Intensives sind Workshops von vier Einheiten zu einem Thema.
Ihr könnt einen Intensiv wählen.
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.
„Improvisation als
Kunst-Performance“
In dieser Klasse
wollen wir das Feld der Improvisation als Kunstform praktizieren und
spielerisch erforschen.
Wir werden uns auf
vier wesentliche Aspekte der Arbeit konzentrieren:
Raum, Musikalität,
Gruppenarbeit und Komposition.
Den Teilnehmern
werden bestimmte Werkzeuge gegeben, die es ihnen erlauben ihre eigene
Kreativität in physischer und kompositioneller Weise
zu trainieren.
Wir wollen auch
die Teilnehmer unterstützen, die den Wunsch haben, die abendlichen Aufführungen
des Festivals als Übungsraum mit einem Publikum zu nutzen, was in dieser Form
einmalig ist.
Diese Übung
fördert;
- Aufmerksamkeit
im Verhältnis zur Handlung,
- Entscheidungen
in Bezug auf Unabhängigkeit und Freiheit im Sein,
- Kreativität
& Verantwortlichkeit im Umgang mit Aufführungen.
Als Aufführende und als Publikum teilen wir den
Wunsch an der Kunst, „lebendig zu sein“.
Ilanit Tadmor
und Shahar Dor
Sind zwei
israelische Künstler. In den letzten sechs Jahren entstand ihre tiefe Zusammenarbeit
die Improvisation als Kunstform zu praktizieren und zu erforschen.
Ihr Training und
ihre Kunst zeichnet sich durch eine Vielzahl
von Schulen aus wie die der Bewgungs- und
Contactimprovisation, physisches Theater, Aikido, Musik, Text und Video und
beruht auf der gemeinsamen Liebe und dem Interesse für Lebenskunst. Sie leiten
verschiedene Tanz & Theater Projekte, unterrichten in unterschiedlichen
Bereichen und haben regelmäßige gemeinsame und separate internationale
Aufführungen.
Ilanit und Shahar
begleiten das „Osterimprofestival“ seit seinem
Ursprung.
Ilanit Tadmor (Israel)
Coreographin und Tänzerin
Künstlerische
Leiterin der Ilanit Tadmor
Tanzkompanie.
Gewinnerin des „excellence of performance“
Preises bei dem Shadows in Dance Festival 2001. Mitbegründerin
des Improbiza Ensembles.
Im Jahr 2000 hat
sie an einem Künstleraustausch zwischen Israel und Taiwan teilgenommen, wo sie
unterrichtet und choreographiert hat.
She tauscht sich regelmäßig mit europäischen
Künstlern aus und macht gemeinsame Projekte.
Shahar Dor
(Israel)
Performer und Lehrer
Seit gut 10 Jahren
ist Shahar viel mit Improvisation beschäftigt, sie
durch Tanz, Theater, Musik und Video zu erfoschen und
sich mit Künstlern aus aller Welt auszutauschen. Seine Arbeit als Performer, Lehrer und Produzent in Israel hat vielen
Menschen einen Zugang zu der einmaligen Kunstform der Improvisation eröffnet.
Gegenwärtig
gründet er die experimentelle „Art of the movement“ Schule in Israel.
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„Just Contact...“
Working technically with ideas of simplicity;
Softening, breathing into
moving. Finding the coresspondence between emptying
the body and the best
moments to refill the body. We will invest time for
clear alignment
practices and more efficient ways of carrying and
lifting our partners body
and limbs.
Learning to collapse the body to save time, energy and
as a guick safty
measure in moments of falling. Extension is used to
expand ourselves from
the inside to connect with the space and beyond our
partners size and
weight. We will lengthen the bones, open the joints,
tune the mind in this
dialogue used for sudden reflexes. We will WORK on
doing less, finding the
still point so we can fly and unweight more easily.
Lastly we will break
down how to invert, conquer our upside down fears and
ease into the chaos of
three dimensionallity in space and in our senses.
Stephanie Maher (
is a dancer, choreographer, improviser and teacher. She
spent 10 years in
San Fransisco after her NewYork modern/ classical
training studying deeper
and wilder the many forms of multi-disciplinary forms
of motion,
improvisation, the voice and image making in
performance and community based
art.
She relocated to Berlin in 98 to her home based k77
studios and continues to
teach, develop and organize the Ponderosa
Tanz/Land festival in the
countryside at Stolzenhagen.
She has created/ collaborated and performed works with
Kathleen Hermesdorf,
Ka Rustler, Jess Curtis, Ray Chung, David Hurwith,
Sten Rudstrom, Stina K.
Bollman, KJ Holmes and Howard Katz Fireheart.
Improvisation lies at the heart of her work. Bringing
a body based approach
to express an intimacy, sensitivity and a wild humor to her choreographies.
As a teacher she works across the U.S. and Europe.
Technically she has been
highly influenced by the teaching of Susan Klein and
Barbara Mahler and
radically by her long history of mixing action, art
and politics from her
848 community space history.
(Übersetzung folgt!)
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„Theater into Contact”
Ich bin besonders an dem Schritt interessiert, vom tiefen Solo-monolog
in den freien Dialog im Duett, Trio oder mit mehr Partnern zu treten.
Die drei
Achtsamkeitskreise von Mikle Chekhov
werden die Herausforderung für alle Intensive Tage sein.
Wir werden
verschiedene theatrale Rahmen und Einschränkungen
benutzen, um einen neuen unerwarteten physischen und emotionalen Raum in uns zu
öffnen.
Contact Improvisation wird unsere Basis sein, um
in einen körperlichen und verspielten Dialog mit anderen zu kommen.
Wir nehmen uns
Zeit unsere Fähigkeiten der CI zu vertiefen, um sie dann in verschiedenen
Übungen für die Improvisation zu nutzen.
Dieser Workshop ist für alle, die sich in dem Feld von künstlerischen
Aufführungen bewegen oder Contact Improvisation bewegen.
Andjela Doni (Russia)
Impro-Tänzerin, Choreographin und Lehrerin.
Interessiert an CI
und zeitgenössischem Tanz mit weitreichender
Erfahrung in theatraler Choreographie.
Geboren in Kishinev, Moldavia verlies sie
ihre Heimat, um 1985 einen Teil ihrer Ausbildung an der Hochschule für Kultur
in St-Petersburg, Russland zu absolvieren.
Seit 1997 unterrichtet sie CI`s Komposition für professionelle Tänzer, Schauspieler
und Amateure mit ihrem umfangreichen Hintergrund.
Sie lebt, arbeitet und unterrichtet in Moskau seit 1999.
Austauschprojekte
mit CI und Improvisation beinhalten folgende:
[NL]Regine Chopinot
(France), Eszter Gal (Hungary), Benno Vooram (Sweden), Denny Lepkoff (USA), Lisa Nelson (USA).
Im Jahre 2000 tritt sie der jährlichen „European Contact
Improvisation Teachers
Conference“ ( Konferenz der
europäischen Contact Improvisation`s
Lehrer ) bei.
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„Talking
Space“
ist ein
Intensiv in dem wir mittels des Körpers ins
Gespräch mit dem
Raum kommen. Dabei benutzten wir die Ebenen der Form,
des
Gefühls und der Intuition als Regisseure unserer Performance. Durch
Ausdehnung
unserer Wahrnehmung auf verschiedene Körpersysteme kommen
wir in
der Performance in einen wacheren Dialog mit unseren Themen, dem
Raum und
den Partnern. Wir kommen an mit allen Sinnen auf dem Boden, in
unserer
Bewegung, im Kontakt, in unserer Zeit, unserer Dynamik, unserem
Selbst.
Die Alexander-Technik dient uns dabei sowohl in Bezug auf
unsere
Körperstellung wie auch bei unserer Performance dazu, jeden
Augenblick
als einen Neuanfang zu erleben und das Vertrauen in
"Non-Doing" zu steigern. (Aufzuhören das zu tun was du
nicht willst und
dem
Erlaubniss geben was Deiner Natur gemäss passieren möchte). So
kommen
wir näher an unsere Ausdrucksprozesse, lösen uns von unseren
Identifikationen
mit Bewegungsmustern, gewinnen mehr
Entscheidungsfreiheit
und entdecken neue Qualitäten.
Torsten Konrad
(Germany)
ist
freischaffender Performer und Choreograph und Dozent
für Bewegungslehre
und Körperbewusstsein an der Folkwang-Hochschule in
Essen.
Seine Arbeit ist von Kinomichi, Yoga, der
Tanztradition nach
Leeder-Jooss-Bausch, sowie der Bewegungsarbeit von Suprapto Suryodarmo
inspiriert.
Er ist von Chris Stevens und Nadia Kevan
ausgebildeter
Lehrer
der Alexander-Technik sowie Psychosyntheseberater. Seine
Choreographien
die die Verkörperung innerer Prozesse zum Thema haben
wurden
unter anderem mit dem Kurt-Jooss-Preis für
Choreographie
ausgezeichnet.
WORKSHOPS
is beeing in the middle of alldaily life enviroment and situations with the
awareness of being not completly IN the situation BUT part of it.
So I know that i am playing with the enviroment and the situation but others
not...or they feel something going on...or they find it a kind of subtle
unusaul...or they recognize you as a playful artist... .
So in this workshop we explore few aspects of group imrovisation in diffrent
kind of public places like street corners,train station, department stores
or cafes etc.,never predictable and always unique!
We will explore the special awareness of the performer,as well as the
contact among the performers.Welcome to play!
Kabiro:
Ich bin auf meiner Reise mit jedem Schritt in "diesen Moment" zu
fallen.
Als Tänzerin,Performerin, hawaiianische Massage Practioner und durch
viele
verschiedene spirituelle Lehrer entdeckte ich die Lebensschule "Bewußtes
Theater"in mir ,um die imense Weite dieses spielerischen Bewusstseins
mit
andern Leuten zu teilen.
Lior
Lior lives in Tel-Aviv, Israel, and is in a constant search for balance
between his profession as an engineer and his passion for dance, body-work,
and meditation.
In the last years, Lior studies and practices, in many locations (Israel,
Europe, US, Japan) various forms of movement and awareness, including:
Contact Improvisation, Shiatsu Therapy, Yoga, Vipassana Meditation, Tai-Qi,
and
Butoh.
Recently Lior is fascinated and is exploring performance in public places.
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“ContACT
Spiele”
Wir werden theatrale Werkzeuge benutzen, die die Imagination, die
Fähigkeit Theater zu spielen und Transformationen zuzulassen. Wir werden
Tanzdialoge entwickeln durch die Aufmerksamkeit der persönlichen Kreativität,
wobei wir reale Lebens-Kommunikation benutzen und die mit Humor, Emotionen und
verspielten „Körperkämpfen“ verzieren.
Ilya Domanov
ist Schauspieler, Performer und Lehrer in Moskau, Russland.
Er studierte an
dem Zentrum für Dramatische Kunst und der Akademie für Eurhythmie in Moskau.
Er performt und unterrichtet Contact
Improvisation und Bewegungstheater-Improvisation in Russland, Deutschland,
Spanien und Israel.
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„Fooldance“
In diesem Workshop geht es darum, meine
körperlichen und kreativen Grenzen
zu
erweitern. Nach einem intensiven Warm up, nutzen wir Übungen aus der
Theaterarbeit
(Physical theatre/Action theatre) um sie mit der
Kontaktimprovisation
zu verbinden. Fool bedeutet für mich, sich mit seiner
Persönlichkeit
zu „offenbaren“. Wie kann ich poetische Tanzbilder entstehen
lassen?
Was ist für „den Zuschauer“ langweilig, was spannend? Dieser WS
richtet
sich an Alle, die sich „auf der Bühne“ ausprobieren wollen
Markus Hoft
tanzt
seit 1993, New Dance, Körperarbeit, Ausbildung bei Moving
Art/ Köln
und
SSCD/ Schottland. Theater an ecole philippe gauliere/UK und mit Ruth
Zaporah u.a./USA.
Aufführungen in Deutschland und GB/Schottland. Schwerpunkt
von
Release Dance, Kontaktimprovisation und Theatertechniken/Komik.
Yogalehrer
i.A.
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„Stimme aus dem Zentrum“
Die Stimme ist
eine innere Bewgung;
sie reist in
unserem Körper und weitet uns von innen aus.
In dieser Klasse
wollen wir einen Dialog zwischen der Bewegung und der Stimme entstehen lassen.
Verbunden mit dem Atem erlauben wir der Luft einfach als Ton aus dem Körper zu
gehen und so kann intuitive Bewegung entstehen.
Wir wollen mit der
Stimme und der Bewegung spielen und kommunizieren.
Der Tanz der
Stimme ist das Lied von Körper und Seele.
Orly Portal
(Israel)
unterrichtet
Bewegungs- und Stimmimprovisation genauso wie Bauchtanz.
Sie hat eine
einzigartige Herangehensweise, die Kunst des Bauchtanzes zu unterrichten.
Sie hat in zwei
der bekannteren zeitgenössischen Tanzkompanien Israel`s
getanzt.
Als eine kreative
Künstlerin hat sie seit drei Jahren viele Aufführungen mit Contact
Improvisation begleitet und mit großartigen Musikern wie Omar Farok und Timna Braour zusammengearbeitet.
Orly hat Aufführungen und unterrichtet in
Festivals im Nahen Osten und Europa.
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„Empty-Space-Theater“
Die Bühne
betreten, und noch nicht wissen, was gespielt wird!?
Wir spielen im
leeren Raum. Wir spielen aus dem Moment heraus, mit dem, was gerade da ist.
Durch tänzerische
und spielerische Übungen und durch den Austausch im Gespräch lernen wir
unsere „Masken“
(Gefühle, innere Stimmen, Archetypen) zu erkennen und sie darzustellen –
egal, worum es
sich handelt, und sei es die Angst vor der Bühne...
Turid Müller
Ich hatte eine
stink-normale Kindheit. Das Einzige, was nicht stinknormal war, war in mir
drin. Das Umsetzen von eben diesen Dingen in Bewegung, Tanz, Theater, Musik,
wurde ein wichtiger Teil meines Lebens.
Ich habe in
viele Bereiche des Theaters hineingeschnuppert, aber besonders nah kommt mir „Fool“, eine Improvisations-Form. Mittlerweile bin ich
Spielerin in einem kleinen foolishen Ensemble.
Mein Leben als Fool gibt mir die Möglichkeit, alles auszudrücken, was in
mir ist, statt darzustellen, was Text oder Regisseur mir vorschreiben. Aber
diese Arbeit, die ich bei Franki Anderson lerne, ist
für mich nicht nur eine Theater-Form, sondern auch eine Lebenshaltung: Fooling befreit mich – auf der Theaterbühne, und auf der
Bühne des Lebens.
Daniela Schlemm
Was soll ich über
mich schreiben? Ich habe viele Erfahrungen auf der Bühne sammeln dürfen.
Ich bin
ausgebildete Clownin, habe viel als „Undercover Comedian“ gearbeitet, habe bei Inflagranti
Bremen Theatersport gespielt, unterrichte.
Aber all das
bedeutet nichts! Ich habe viel gelernt doch das wichtigste konnte mir niemand
vermitteln, ich meine das Spiel welches direkt vom Herzen kommt und gnadenlos
ehrlich ist.
Bei Franki Anderson lernte ich mehr über das Wesentliche, das
unwesentlich ist und das Unwesentliche, welches wesentlich ist. Ich lernte zu
sein und plötzlich funktionierte mein Spiel ???
In der
Vergangenheit konnte ich nie sagen: „ Ich bin ein Clown!“... Heute kann ich sagen: “Ich bin ein
Narr!“
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“Atemkomposition”
-Musik und
Bewegungsworkshop
"Musik beinhaltet schon die bewegung und die
Bewegung hat schon Musik.
Meine Workshops
sind konzipiert Contact und anderen Tänzern dieses creative, direkte und spontane Verhältnis mit Musik zu
erfahren.
Mit einer Serie
von einfachen Übungen und Aufführungsvorgaben konzentrieren wir uns auf den
Atem, die Stimme und den Körper und erfahren so die Kraft des Zuhörens und
Spielens.
Musiker sind sehr
willkommen teilzunehmen, aber es wird gar keine musikalische Vorerfahrung erwartet und ist auch nicht notwendig, um
teilzunehmen.
Richard Scott (UK)
ist ein Komponist,
Improvisator und optischer Künstler.
Er hat mit vielen
Tänzern und Choreographen zusammengearbeitet und
hat ein
tiefgehendes Interesse an dem Prozess der Improvisation mit
Musik-, Malerei-
und Tanzaufführungen.
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TAKETINA
ist eine
Rhythmussprache und ein zugleich Weg hin zum Rhythmus.
Es
ermöglicht tiefes rhythmisches Erleben und zugleich ein Wachrufen der in
jedem
von uns angelegten rhythmischen Archetypen.
Erfahre
und erlerne ich die Sprache von Rhythmus, so kann ich sie immer mehr
und immer
besser für mich ausdrücken, so wie es bei einer Sprache in einem
fremden
Land mit der Zeit auch der Fall ist.
Und so,
wie ich mich da in einer neuen Sprache neu erlebe, so erlebe ich
mich
auch in der Sprache von Rhythmus neu:
Die
Erfahrung von Rhythmus und das wiederholte Erleben setzt
Potentiale frei
und
verbindet mit einer Ursprünglichkeit und Einfachheit, die jedem Menschen
zu eigen
ist. Es entsteht Lebensfreude und Verbundenheit mit dem Gefühl,
geerdet
zu sein und getragen zu sein.
Lothar Berger
Der
Bonner Obertonsänger und Rhythmuslehrer Lothar Berger hat
als langjähriges Mitglied des „Diaphonischen Vokalensemble“ bei zahlreichen
Konzerten mitgewirkt. Seine Stimmkunst versteht er als spartenübergreifend,
was sich
in der Zusammenarbeit mit dem „Healing Theater“/Köln
(„Tasso“, „Irrwege“), dem „Theater die
Raben“/Bonn („Zwielichtige Erinnerungen“) und in verschiedenen Performances,
etwa mit dem „ensemble cata
vento“ oder dem Ensemble „Flor Azul“,
widerspiegelt. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet ihn mit Daniel
Diestelkamp (Leitung „Diaphonisches Vokalensemble“), in dessen Musik- und
Theaterprojekten („Das Schweigen der Sirenen“ „Tropus
Temporum“, „Blaukopp“, „Ritual“) er oftmals
mitgewirkt hat. Seine Ausbildung in
Improvisation, Chorleitung und Obertongesang hat er u.a.
Michael Vetter, Reinhart Schimmelpfeng und Christian
Bollmann erhalten.
Zudem
hat er sich bei Reinhard und Cornelia Flatischler zum
Taketina-Rhythmuspädagogen ausbilden lassen. Seit
1999 leitet Lothar Berger seinen eigenen „Bonner Obertonchor“, der aus seinen
Kursen in Obertongesang und Stimmimprovisation (seit 1992) hervorgegangen ist.
Der „Bonner Obertonchor“ versteht die Stimme als ein „transverbales“
Ausdrucksmittel (im Sinne Michael Vetters) und verbindet Obertongesang mit sprachlich-experimentellen
Klängen sowie vermehrt auch polyphonen und rhythmischen Gesängen.
Kurse
und Workshops in: Obertongesang, Stimmimprovisation sowie in Taketina®-Rhythmusarbeit.
Hanspeter Pelzer
Studium
der Diplom-Sportpädagogik mit Schwerpunkten im
musischen
Bereich Spiel, Musik und Tanz. U. a.
langjährige freiberufliche
Tätigkeit
als Musiker (Schlagzeug und Percussion) und
vielfältige
Erfahrungen
als Lehrer in der Jugend- und Erwachsenenbildung.
TaKeTiNa-Rhythmuspäda
***************
„Tanz mit Farben“
Lasst uns in ein
Spiel der Gefühle zwischen Tänzern und Malern gehen.
Was ist die
Information, die ich erhalte, um Bewegung auf die Dimension Papier zu
übertragen und immer noch gesehen und verstanden zu werden?
Und was ist auf
der anderen Seite der Einfluß für mich als Tänzer in
dieser Weise beobachtet zu werden und trotzdem bei meinem Tanz zu bleiben?
Das wird unsere
Erforschung sein mit dem Sprung in beide Rollen und der Möglichkeit so
vielleicht in eine tiefere Kommunikation von unserer Mitte aus zu gelangen…
Azriel Cohen
(Israel)
ist
ein Maler, der vor einiger Zeit seine Liebe für das Tanzen entdeckt hat.
Contact Improvisation ist eine Form davon, die er
sehr mag.
Das erfüllende
Thema in seinem Leben bleibt trotzdem die Malerei und da z.Z.
das Malen der täglichen Lebensimprovisation in den verschiedenen Cafe`s von Jerusalem.
***************
„Baumwurzel und Wasser“
In
dieser Klasse geht es darum, mit Leichtigkeit und Vertrauen im Tanz
Gewicht
zu geben, zu nehmen und zu transportieren, gemeinsam zu fallen und
sich mit
der Unterstützung der PartnerIn wieder aus dem Boden
nach oben und
in den
Raum zu bewegen.
Wir
werden
• den inneren Zustand, die
Bewegungsqualität und den Rhythmus
erforschen,
welche aus der Vorstellung, Baumwurzel oder Wasser (oder Stein?
Spinne?)
zu sein, entstehen
• mit und ohne körperlichen Kontakt, vom
Solo zum Duett zum Trio und
zurück tanzen;
unseren Tanz von diesen Bildern, Bewegungen und Qualitäten
inspirieren
und unterstützen lassen und mit dem
absichtsvollen und zugleich
entspannten
Wechsel von einem Bild zum anderen spielen
• dies als eine Basis nutzen, um
beispielhaft einige Techniken zum
Fallen,
Fliegen und Tragen zu lernen .
Diese
Klasse wird eine sehr physische, von unserer Imagination geleitete
Reise
sein. Ausgehend von der inneren Wahrnehmung werden wir uns nach außen
öffnen
für die Überraschung und Inspiration, die der Tanz im Kontakt mit
einer
oder mehreren PartnerInnen mit sich bringt und dabei
trotzdem das
Eigene
nicht verlieren.
Die
Reise wird vom Spüren zum Tanzen zum Üben und dann wieder zum Tanzen
führen
Gesine
Daniels (Germany)
ist Choreographin,
Tanzpädagogin und Tänzerin;
Sie tanzt seit
ihrer Kindheit und hat bis heute viele verschiedene Formen von Bewegung und
Tanz praktiziert – von Ballett bis Contactimprovisation. Seit 18 Jahren ist CI,
zusammen mit Improvisation, ihre Leidenschaft, die ihren Unterricht und ihre
künstlerische Arbeit prägt und die auch ihr tägliches Leben beeinflusst. Ihre Art zu tanzen und CI zu
unterrichten ist energetisch, spielerisch und einfühlsam. Gesine
ist fasziniert davon, die physischen Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Körpers
zu erforschen und die Frage, „Wie kommunizieren wir im und durch den Tanz? “
interessiert sie sehr. Gesine hat in einem weiten
Spektrum von Veranstaltungen und Orten getanzt und kreiert, von der Oper bis
zur Straßenperformance, sowohl Solo als auch zusammen mit anderen PerformerInnen; Als Pädagogin hat sie in Sozialen Brennpunkten als auch in
Theaterschulen und Tanzstudios geabeitet; sie
unterrichtete Grundschulkinder und auch professionelle TänzerInnen.
Seit 1986 gestaltet und tanzt sie ihre eigenen Choreographien und arbeitet als
freiberufliche Tänzerin.
2000 gründete sie
die SomeBodyElse Dancecompany,
die Improvisation und CI in ihren Stücken, die zumeist für und öffentlichen
Räumen performt werden, verwendet. Zur Zeit arbeitet
sie an der Erforschung einer Bewegungssprache, die abstrakte Elemente mit
Erzählendem kombiniert, Improvisation mit Choreographie verbindet, die
experimentell ist aber dennoch zugänglich und unterhaltend und die in
öffentlichen Räumen genau so gut genutzt werden kann wie auf der Theaterbühne.
Gesine lebt, tanzt und kreiert hauptsächlich im Rheinland und in Berlin. Sie
liebt die großen Städte, Orte die von Menschen gestaltet und belebt sind, von
ihren Geschichten, ihren Bewegungen und Bedürfnissen.
Mit ihrer
künstlerischen Arbeit möchte sie die Poesie und die Tiefe im Gewöhnlichen,
Alltäglichen sichtbar machen.
***************
“Tanzimprovisation &
Sprache“
Wie
bringe ich ungezwungen meine Stimme in eine Improvisation ein, die
hauptsächlich
von der Bewegung beherrscht wird? Die Hürde des Denkens mit
einfachen
Mitteln überlisten, das Ausdrucksmittel Tanz mit Sprache
bereichern.
Im
Vordergrund steht die Frage, wie man die beiden Ausdrucksweisen
zusammenführen
kann, so dass sie sich gegenseitig unterstützen. Wir
experimentieren
mit unterschiedlichen möglichkeiten des Einsatzes von
Sprache/Stimmme beim Tanzen: Emotion & Sprache, Texte
"vertanzen" etc.
Sabine Simon (Germany)
ist
Sportlehrerin, Tanz- und Theaterpädagogin. Sie unterrichtet Neuen Tanz
am ILK
Marburg und arbeitet zur Zeit als Theaterpädagogin am
Staatstheater
Kassel.
Ihre tänzerische Ausbildung erhielt sie u.a. im
Ausbildungsprojekt
von beweguns-art Freiburg.
***************
“Awareness
theatre an öffentlichen Plätzen”
Text
folgt!
Lior Ophir
(Israel) & Kabiro Scheller (Germany)
Text
folgt!
***************
„Tanz des Herzens“
Da ist
etwas, was uns immer wieder tief berührt...
Für Garita ist diese innere Regung zum erfüllenden Tanz
geworden.
Dieses
Zuhause zu teilen, ist wunderbar!
Dafür
kommen wir zusammen: Einstimmung in die "Stille" durch Musik und
Gesang,
in Meditation und Tanzritual.
Garita C. Stieber
& Michael Sapp (Germany)
Sehnsucht
und großer Hunger nach Wahrheit trug Garita C. Stieber vom
Tanzstudium
über jahrelange Fortbildung stets tiefer in die Praxis der
Meditation.
Seit Winter
2003 hat sich der Musiker und Komponist Michael Sapp
für den
„Tanz
des Herzens“ engagiert, und viele gemeinsame und wundervolle
Tanzritualkonzerte
und Seminare entstanden.
(weitere
Informationen: www.tanzdesherzens.de)
***************
„Contact-Geschichten“
In
dieser Klasse suchen wir nach der Geschichte in der
Improvisation.
Nach einem gemeinsamen Anfang, teilen
wir uns
in Gruppen auf und arbeiten mit verschiedenen
Bewegungsideen.
Über Rückmeldung, was wir spüren, was
wir sehen
und wohin die Geschichte geht, finden wir
die Essence, wohin die Geschichte sich entwickelt,
wobei
der Raum und die Umstände mit einfließen.
Jede
Gruppe kann entscheiden, ob sie einen besonderen
Ort
findet, Requisiten oder Kostüme benutzt, um der
Geschichte
eine weitere Ebene zu geben.
Gaby Koch (Germany)
tanzt
seit ihrem 5. Lebensjahr.
Sie ist Bewegungpädagogin. Nach Ballett, Kunstturnen
und
Modernem Tanz, entdeckte sie Ihre Leidenschaft für
zeitgenössischen
Tanz, Improvisation und
Contactimprovisation.
Seit 1995 arbeitet sie als freie
Tänzerin
und Choreographin in zahlreichen Projekten
engagiert.
Seit 1997 unterrichtet sie zeitgenössischen
Tanz,
Improvisation und Contactimprovisation. rg.
***************
Attila DÓRA (
Composer and performer
Why search in Plato, if saxophone can reveal another
world? (Cioran)
I had studied math and philosophy and graduated
’buddhist teologist’ in ’The
Gate of Knowledge’ college in Budapest. Currently I
play on alto and
tenorsax, prepared trumpet and build recycled sound
installation with low-fi
electronics.
Some people call my style ’free improvised music’,
others say it’s
’conceptual noise structures using chance-operations’.
As in the concept of
’no-self’ from buddhist tradition, I say thinking of
categories makes
trouble. I say both notations depending on different
days. I focus on
stepping across a border, or standing on the
borderline. I improvise.
In recent years I often work and perform with dancers
Eszter Gal, Daniel
Lepkoff (usa), Oleg Soulimenko, Angela Doni (rus), Eva Karczag (nl), Benno
Voorham and Sybrig Doekter (S),
Szilvi Szephegyi; with fine artist Zsolt
Koroknai and video artist Jozsef Bartha (ro).
I was invited by Eszter Gal and conducted a ’dance and
music’ workshop with
Toshi Makahira and Zsolt Sores in
Contact-Budapest-2004 festival.
(Übersetzung
folgt!)
***************
„Tanz in Farbe“
Es wird durch die
Bewegung in eine Visualisierungsübung hindurch Bewegungen auf Papier und Board
umgesetzt.
Eine Auswahl von Musik
bringt die Tänzer zu sich in ihre Körper und den gewohnten Umgang mit der
Sprache,
dabei werden dann
durch Pinsel und Farbe die Bewegungsimpulse weitergegeben und somit
langfristiger erlebbar gemacht.
Experimentell wird
neben einer Einführung in die Materialien und Malgrundlage gleich in einer
spielerischen Sprache
Weitergemacht, um
vom Körperbewusstsein gleich ins Bild zu sprechen.
Vorkenntnisse über
Farbe sind nicht erforderlich nur der Mut zum eigenen Statement kompromissloser
Ausdruck im Reich der Farbe .
Ein Kreis … in
Bewegung … Ausbruch ... Leichtigkeit ... sich tragen lassen ... eigenen Impuls
oder des Partners folgen.
Malerei ist - Contact - der Tanz sichtbare Spuren in Farbe
.
Ich freue mich auf Euch.
Susanne Rikus (Germany)
Bildende Künstlerin…
Dipl. Ing Architektur(FH), Studium der Geomantie
Axis Mundi,
Studium der
Hawaiianischen Körperarbeit bei Kahu Abraham, Kauai, Hawaii und im Institut Hawaii,München
Contact & Edam dance , Vancouver
Studium
Ausdruckstanz bei Ursula Wagner, Hannover
Studium bei Maria
Fisahn, Bundesakademie in Wolfenbüttel
Seit 1994 als
freischaffende Künstlerin tätig in Malerei und Events, internationale
Vertretung durch Galerien,
über 70
Ausstellungen darunter Peru, Lima, Vancouver und Hawaii. Ich lebe in der Mönchemühle in Höxter
(weitere
Informationen: www.susannerikus.de)
***************
TALK & ROLL
Hier ist Raum für Themen, die aus dem Kontext des Festivals heraus entstehen oder von Euch mitgebracht werden. In diesen Laboratorien gibt es keine LehrerInnen. Es wird gemeinsam experimentiert und geforscht.
SINGLE LESSON
Eine Einzelsession dauert 20 Minuten.
Mit einem/r LehrerIn deiner Wahl gestaltet sie sich
individuell nach deinen Bedürfnissen.
JAM
…jede Nacht mit offenem Ende, mit und ohne (Live-)Musik;
Specials: wave, silent-jam, blind-jam, neue Ideen sind willkommen
Außerdem wird die meiste Zeit ein Raum für freies jamen zur Verfügung stehen.
BODYWORK
Dieses Jahr haben wir vor allem in den letzten Nachmittagsstunden Klassen, die den Focus auf Bodywork legen.
Außerdem gibt es im Raum der Stille die Möglichkeit für Körperarbeit.
QI GONG & yOGA
Für alle, die sich in der Morgenfrische gemeinsam in den Tag hineinatmen, hineindehnen, die eigene Mitte genießen und sich mit Himmel und Erde verbinden wollen.
Raum der Stille
Eine EINfache Einladung zum StillSEIN (nicht nur in diesem Raum, hier jedoch insbesondere…)